History


34. Duisburger Akzente

Fokussiert auf ein kulturelles oder gesellschaftspolitisches Thema und mit einem selbstbewussten Blick über die Grenzen künstlerischer Sparten hinweg, setzen die Duisburger Akzente seit über 30 Jahren auf ein eigenständiges künstlerisches Profil. Ohne seine Tradition zu verleugnen hat sich das Festival in den letzten Jahren deutlich verjüngt.

 
Getragen werden die "Akzente" von zahlreichen städtischen und nichtstädtischen Kultur-Einrichtungen wie dem Theater Duisburg, der Stadtbibliothek, dem Kultur- und Stadthistorischen Museum, dem Filmforum oder dem Wilhelm Lehmbruck Museum. Darüberhinaus kreiert das Festivalbüro der Duisburger Akzente eigene Produktionen mit Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten. Bespielt werden nicht nur die herkömmlichen Theater- und Konzertbühnen, auch Industrielandschaften, vergessene Hafenbecken und versteckte Plätze werden durch künstlerische Aktivitäten neu erobert.

Die 34. Duisburger Akzente erinnern im Jahr 2012 an Gerhard Mercator. Mercator, dessen Geburtstag sich am 5. März 2012 zum 500. Mal jährt, wurde in Rupelmonde bei Antwerpen geboren. Von 1552 bis zu seinem Tod am 2. Dezember 1594 lebte er in Duisburg und entwickelte hier seine weltberühmte "Mercator-Projektion". Bis heute wird die "Mercator-Projektion" für See- und Landkarten, bei Satelliten-Navigation, in GPS-Geräten und in der Raumfahrt verwendet.

Mit Gerhard Mercator ehren die "Duisburger Akzente" allerdings nicht nur einen bedeutenden Kartografen, Mathematiker, Astronomen, Globenbauer und Kupferstecher. Sie setzen sich vielmehr mit einem Universalgelehrten in einer Zeit des Umbruchs auseinander, dessen Studien und Werke in die Zukunft weisen.
 
Plakat der 34. Duisburger Akzente